Patrick Assenheimer mit riesigem Schutzengel! Black Falcon SLS Team fährt aufs Podium

Im freien Training zu den Hankook 24H Dubai startete Patrick Assenheimer mit dem Black Falcon SLS GT3.
Aus noch ungeklärten Gründen verteilte sich, während der Fahrt, Benzin im Unterboden, welches beim Einbiegen in eine Kurve nach vorne schoss und sich an einem heißen Teil entzündete. Das gesamte Auto stand innerhalb einer Sekunde komplett in Flammen. Die Verpuffung im Innenraum war so stark, dass sich die Flügeltüre auf der Fahrerseite von selbst öffnete. Dies war jedoch Glück im Unglück, da sich Patrick dadurch schneller aus den Flammen retten konnte. Er erlitt Verbrennungen 2. Grades an der oberen Gesichtshälfte und an der linken Hand. Normalerweise wäre er zu diesem Zeitpunkt gar nicht im Auto gesessen. Patrick erklärt:

Ich bin froh, dass ich zu diesem Zeitpunkt war, da der geplante Fahrer größer ist und somit das Lenkrad zum Aussteigen abnehmen hätte müssen. Dadurch hätte er es vielleicht nicht in so einer kurzen Zeit aus dem Auto geschafft. Bei so einem Brand zählt jede Sekunde!

Die Schwellungen und Verbrennungen waren bei Patrick so stark, dass er leider nicht am Rennen teilnehmen konnte. Das Team hat über Nacht ein Ersatzfahrzeug aufgebaut und konnten einen fantastischen 2. Platz für das AMG Performance Center Heilbronn einfahren.

 

 

 

Patrick Assenheimer startet bei der Hankook 24h Dubai im Black Falcon SLS

Das 24-Stunden-Rennen am Persischen Golf wird als Auftakt zur Internationalen 24-Serie auf der Grand Prix Strecke des Dubai Autodrome ausgetragen. Insgesamt über 100 Starter haben gemeldet, davon alleine 30 in der leistungsmäßig stärksten Klasse der internationalen GT3 Boliden. Das letztjährige Siegerteam Black Falcon setzt hier gleich drei Autos ein. Zwei nagelneue Mercedes AMG GT3 Boliden sowie das Gesamtsiegerfahrzeug des letzten Jahres, ein Mercedes SLS AMG GT3 Flügeltürer mit ca. 550 PS, in welchem Patrick Assenheimer zusammen mit Oliver Morley, Oliver Webb und Adam Christodoulou (alle Großbritannien), sowie Frankie Montecalvo (USA) an den Start geht.

An den Start geht der Black Falcon Flügeltürer bei diesem einzigartigen Langstreckenrennen für das AMG Performance Center Heilbronn und damit für alle AMG-Kunden von Assenheimer-Mulfinger. Patrick Assenheimer wird alles dafür geben, gemeinsam mit seinem Team den Triumph des vergangenen Jahres zu wiederholen.

Das Starterfeld ist bei den Hankook 24h Dubai enorm stark aufgestellt. Konkurrenz geht mit zahlreichen siegfähigen Autos und erfahrenen, schnellen Piloten an den Start. In der GT3 Klasse dominieren zahlenmäßig die Mercedes-Boliden. Neben drei neuen AMG GT3 auch acht der seit Jahren erfolgreichen SLS Flügeltürer. Natürlich wollen auch die Teams mit sechs neuen Mittel-motor-Audi R8 LMS genau wie die Ferrari-, Nissan-, Lamborghini-, und Porsche-Mannschaften auf das Gesamtsiegerpodest.

Die 5390 Meter lange Strecke am Persischen Golf gilt mit ihrer Kombination aus technischen und schnellen Passagen und insgesamt 19 Kurven als fahrerisch anspruchsvoll. Da er mit der AutoArena-Corvette aus dem Leingartener Callaway Competition Rennstall bereits in die dritte Saison der ADAC GT Masters startet, wird Patrick Assenheimer schon als erfahrener Pilot gehandelt. Die Corvette ist zudem nach demselben technischen Prinzip wie der Mercedes SLS gebaut: Achtzylindermotor vorn und Heckantrieb.

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Patrick Assenheimer:

Eine tolle, fahrerisch anspruchsvolle Rennstrecke, ein riesiges Starterfeld, viele prominente Fahrer, harte Konkurrenz – das erste internationale Langstreckenrennen des neuen Jahres vom 14. bis 16. Januar ist erneut ein Highlight im Rennsportkalender und ich bin mit dem letztjährigen Siegerauto dabei! Die Black Falcon Mannschaft kenne ich von der Langstreckenserie auf der Nürburgring-Nordschleife, sie wurden vor kurzem zum besten AMG Customer Sports Team gekürt. Ich möchte gerne nach 24 Stunden auf einem Platz in den Top Ten abgewunken werden. Die Ansprüche sind hoch, ich werde auf jeden Fall alles geben!

Das  Qualifying startet am Donnerstag, 14. Januar. Start zum 24-Stunden-Rennen ist am Freitag, 15. Januar um 14.00 Uhr. Den genauen Zeitplan gibt es zum Download unter: http://www.24hseries.com/24h-dubai/time-schedule

Lassen Sie sich die Gelegenheit nicht entgehen und fiebern Sie live mit! Übrigens, das Rennen wird im Livestream übertragen, dort können Sie alle Livebilder der Onboard- und Strecken-Kameras sehen: http://www.24hseries.com/24h-dubai

Folgen Sie Patrick Assenheimer unter:

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Interview mit der AUTOStimme: „Ich habe den Speed, um ganz vorne mitzufahren“

Patrick Assenheimer spricht über seine zweite Saison im ADAC GT Masters und seine Pläne für 2016

INTERVIEW – Er gilt als eines der größten Motorsporttalente der Region. Auch 2015 hat der Heilbronner Patrick Assenheimer Glanzpunkte in verschiedenen Rennserien gesetzt. Der AUTOStimme Redakteur Alexander Schnell hat sich mit dem 23-Jährigen über die vergangene Saison, die Ziele für 2016 und die viele Zeit in verschiedenen Rennfahrzeugen unterhalten.

Herr Assenheimer, Sie haben die zweite Saison im ADAC GT Masters hinter sich. Kann man schon von einer gewissen Routine sprechen oder befinden Sie sich noch in einer Lernphase?

Ich denke, man lernt nie aus, auch als Rennfahrer nicht. Die Lernphase war für mich 2015 richtig groß. Man hat bei mir deutlich gesehen, wie ich mich bei den Zeiten im Vergleich zum Vorjahr gesteigert habe. Ich war auf jeder Strecke schneller als in der letzten Saison, das freut mich natürlich sehr, auch wenn die Ergebnisse sicher oft nicht so waren wie ich mir das vorgestellt habe.

Woran haben Sie sonst noch gearbeitet in der vergangenen Saison?

Ich habe mich mehr als bisher auf die Starts konzentriert. Das ist mir gut gelungen, ich habe bei jedem Start Positionen gewonnen. Und grundsätzlich ist es so, dass ich den Speed habe, um auch ganz vorne mitzufahren. Ich werde jetzt noch daran arbeiten, im Qualifying besser zu werden. Da muss in einer Runde einfach alles auf den Punkt passen.

Der Lauf auf dem Sachsenring war sicher Ihr persönliches Highlight 2015.

Auf jeden Fall, der vierte Platz war natürlich super, aber nicht nur wegen der Positionierung. Als ich das Auto von meinem Teamkollegen übernommen hatte, konnte ich rund 25 Minuten lang bis zum Zieleinlauf den späteren Meister Luca Ludwig und andere Fahrzeuge hinter mir halten. Da war ich immer im Zweikampf, das war für mich so ein wenig das persönliche Meisterstück 2015. Früher wäre ich da vielleicht nervös geworden und hätte einen Fehler gemacht. Da ist jetzt eine gewisse Abgeklärtheit da. Aber auch außerhalb des ADAC GT Masters gab es viele schöne Momente – da sind zum Beispiel der Klassensieg beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring zu nennen. Oder der Gesamtsieg in beiden Läufen des DMV-Rennens im Oktober. Das macht mich schon sehr stolz.

2016 starten Sie mit der neuen Corvette C7 GT3-R. Konnten Sie das Fahrzeug bereits testen?

Ja, wir waren bereits drei Tage testen auf dem Hockenheimring, zweieinhalb davon saß ich selbst am Steuer. Wir sind sehr zufrieden bisher. Voraussichtlich im Februar testen wir irgendwo im Süden eine ganze Woche lang, um viele Kilometer aufs Auto zu bringen. Nur so sieht man, wo es noch hakt und welche Teile verbessert werden müssen. Das Auto ist anders zu fahren als der Vorgänger, es ist sehr schnell. Vor allem die Aerodynamik ist deutlich besser – wir haben mehr Abtrieb und sind daher in Kurven deutlich flotter unterwegs als bisher.

Was sind Ihre persönlichen Ziele fürs ADAC GT Masters 2016?

Ich will im Qualifying und im Rennen regelmäßig in die Top 10 fahren. Aber natürlich soll auf jeden Fall das ein oder andere Podium herausspringen.

Was steht als nächstes an?

Nächstes Wochenende starte ich für das AMG Performance Center Heilbronn, von AssenheimerMulfinger, beim 24-Stunden-Rennen in Dubai auf einem Mercedes SLS. Da kommt ein sehr starkes Starterfeld zusammen. Ich will nicht zu viel riskieren und auf jeden Fall mal über die Distanz kommen. Und mal schauen – ein Ergebnis unter den besten Fünf wäre natürlich fantastisch. Und natürlich freue ich mich auch jetzt schon auf die 24 Stunden am Nürburgring. Dort wollen wir mit dem Mercedes C 230 des Teams Autoarena Motorsport unseren Titel in der Klasse V4 verteidigen.

Also mehr Rennen als je zuvor.

Ja, aber genau das will ich haben. Viele Teams fragen auch bei mir an, ob ich mal teste oder mal für sie ein Rennen fahre. Je mehr Autos, je mehr Rennen – um so besser für mich. Jeder Kilometer im Auto bringt mich weiter. Das macht mich stärker, auch mal in anderen Fahrzeugen zu sitzen und den Vergleich zu haben: Wer bremst besser, wer ist schneller auf der Geraden, wer beschleunigt besser aus Kurven heraus? Ich lerne gerade sehr viel kennen, und dafür bin ich sehr dankbar.

Testen, Rennen fahren, Sponsorentermine und vieles mehr – es ist sicher nicht immer einfach, das alles unter einen Hut zu bringen.

Das stimmt. Da bleibt viel Privates auf der Strecke. Es wird nicht weniger, zumal ich seit kurzem nun auch noch als Instruktor für die AMG Driving Academy bei Fahrertrainings und anderen Dingen im Einsatz bin. Aber ich investiere die viele Zeit gerne, Motorsport ist mein Leben, und zum Glück habe ich eine sehr verständnisvolle Freundin, die mich voll und ganz unterstützt.