Saisonstart für Patrick Assenheimer in Dubai

Gleich zu Beginn des neuen Jahres steht ein motorsportliches Highlight an: das Hankook 24H Dubai vom 12. bis 14. Januar 2017! Patrick Assenheimer startet erneut mit dem Team Black Falcon, dieses Mal im Mercedes Benz-AMG GT3. Nach einem zweiten Platz im vergangenen Jahr ist es das anspruchsvolle Ziel, das Ergebnis zu toppen und den Sieg zu holen – keine leichte Aufgabe bei dem starken Teilnehmerfeld! Patrick Assenheimer fährt bei diesem einzigartigen Langstreckenrennen für das AMG Performance Center Heilbronn. Das 24H-Rennen in Dubai ist der spektakuläre Auftakt in die spannende und intensive Rennsaison 2017.

Lassen Sie sich die Gelegenheit nicht entgehen und fiebern Sie mit! Das Rennen wird im Livestream übertragen, dort können Sie alle Livebilder der Onboard-/ und Streckenkameras sehen: http://www.24hseries.com/24h-dubai

Zu Gast bei der Rheinmetall AG in Düsseldorf

„Es hat nur eine Generation übersprungen…“

Rennfahrer Patrick Assenheimer – der Mann auf den Rheinmetall Plakaten

Mit verhältnismäßig langsamen 210 km/h Spitzengeschwindigkeit ist Patrick Assenheimer den gut 350 Kilometer langen Weg von Heilbronn nach Düsseldorf gefahren. Dabei lässt sein 510 PS starker Mercedes C63 AMG doch sage und schreibe 300 km/h Spitzengeschwindigkeit zu. Funktionen wie Abstandsregel-Tempomat oder Spurhalteassistent seien zwar im Stau ganz angenehm, entsprechen aber nicht Assenheimers Naturell, denn Prinzipiell kontrolliert der gelernte Mechatroniker sein Fahrzeug am liebsten selbst. Wenn er sich den Rennsport der Zukunft vorstellen soll, zeichnet er folgendes Bild: „Es könnte in Richtung von Simulationsboxen gehen. Fahrer steuern dann elektrische Fahrzeuge  –  von außerhalb. Die Sicherheit der Fahrer wird zwar immer wichtiger, ich hoffe aber, dass wir davon noch weit entfernt sind.“

Kontakt zu Rheinmetall

Bis es vielleicht irgendwann soweit ist, wird Patrick Assenheimer weiter mit dem Rheinmetall Automotive Logo auf  Helm und Anzug selbst am Steuer seines Rennwagens sitzen. Neben ihm in einem blauen Rennhelm, ist auf den Rheinmetall Großflächenplakaten auch ein Model in Bundeswehruniform zu sehen. So präsentiert sich Rheinmetall aktuell – intern, wie extern  –  als Technologiekonzern  mit  zwei gleichwertigen Unternehmensbereichen.

Wenn Assenheimer an den Start geht, sind regelmäßig fünf bis zehn Rheinmetall Mitarbeiter als Zuschauer dabei. Bei dem „ADAC-GT-Masters“-Rennen am ersten Oktoberwochenende waren sogar 50 Auszubildende an der Strecke und konnten sich dort wie VIPs frei bewegen. Der erste Kontakt zu dem Sponsor ergab sich über den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Rheinmetall Automotive AG (ehem. KSPG AG), Dr. Gerd Kleinert. Bei verschiedenen Veranstaltungen, bei denen Rheinmetall ebenso als Förderer aufgetreten ist, wie das Familienunternehmen des Rennfahrers, die Assenheimer + Mulfinger GmbH & Co. KG habe man sich kennen gelernt, so der 24-jährige Heilbronner.

Beginn der Rennsportkarriere

Zum Rennsport generell ist er erst vergleichsweise spät gekommen. Während andere Fahrer bereits mit sechs Jahren auf der Kartbahn unterwegs waren, startete Assenheimer seine Karriere erst mit 18. Der Leiter der Gebrauchtwagensparte des familieneigenen Autohauses hatte den Wunsch, in den Motorsport einzusteigen. AssenheimerMulfinger hatte zu dieser Zeit bereits verschiedene Teams in anderen Sportarten unterstützt. Da war es nur logisch, dass das Heilbronner Mercedes-Autohaus auch im Rennsport aktiv werden würde.

Familiäre „Vorbelastung“

„Ich hatte ja ohnehin die Vorbelastung durch meine beiden Großeltern, die im Motorsport unterwegs waren. Die Leidenschaft für das Rennfahren hat somit nur eine Generation übersprungen. Meine Oma war in den sechziger Jahren eine der erfolgreichsten Rallyefahrerinnen in Deutschland. Zusammen haben meine Großeltern damals über 50 Weltrekorde aufgestellt, wie zum Beispiel die höchste Geschwindigkeit mit einem Dieselmotor“, erklärt Assenheimer. Den Abstand zu den erfahreneren Piloten in seiner Rennsportklasse (GT3) habe er schnell aufgeholt. Heute gehört er in Deutschland zu den Top Ten im ADAC GT Masters.

Die legendäre Nordschleife

Mit 18 startete der Heilbronner seine Karriere auf dem ältesten Teil des Nürburgrings: der Nordschleife. Nach anfänglichen Vier- und Sechsstundenrennen folgte auf der Traditions-Strecke das erste 24-Stundenrennen. Dabei saß Assenheimer am Steuer eines Mercedes C230. Nach wie vor ist die Nordschleife seine Lieblingsstrecke.

DTM, GT3, Formel 1

Der Unterschied zwischen der bekannten Rennserie DTM und der GT3-Klasse liegt vor allem in der „Seriennahen Bauweise“ der GT3 Fahrzeuge. „DTM-Autos sind eigentlich Formel 1-Autos mit einer Silhouette und haben mit normalen Straßen-Pkw fast nichts mehr zu tun. GT3-Fahrzeuge müssen, um zugelassen zu werden, gewisse Maße der Serienautos einhalten. Die meisten Menschen staunen über die Ähnlichkeit mit dem eigenen Wagen in der heimischen Garage, wenn sie sich zum ersten Mal in ein GT3-Fahrzeug setzen“, so Assenheimer. Sein vorrangiges Ziel liege aktuell darin, auch international noch erfolgreicher in seiner Klasse zu werden.  Vielleicht färbt der Kontakt zum amtierenden Formel 1-Weltmeister, Nico Rosberg, ja auf ihn ab. Assenheimer durfte den Champion in der Königsklasse im Sommer diesen Jahres bei der Fahrerparade am Hockenheimring in einem historischen Mercedes 190 SL Cabrio von 1959 chauffieren.

Mit den vielen verschiedenen Mercedes-Modellen und einer Corvette, welche er aktuell noch als Rennwagen fährt, kann Assenheimer auf einen breiten Erfahrungsschatz im Bereich der hochmotorisierten Untersätze zurückgreifen.

Auch wenn der gebürtige Heilbronner den Traum lebt, den viele seiner Altersgenossen hegen, ist er nicht  wunschlos glücklich: „Nachdem ich einen Beitrag zu dem Rheinmetall Plakat auf Facebook gepostet hatte, fragten mich einige Freunde scherzeshalber, ob ich nun auch einen Panzer fahren dürfte; da würde ich wirklich gerne einmal mitfahren.“

Unterländer Sportlerwahl 2016

Patrick Assenheimer wurde dieses Jahr erstmalig zum Unterländer Sportler des Jahres nominiert. Daher möchten wir Euch bitten, an dieser Wahl der Heilbronner Stimme bis 15.12.2016 teilzunehmen und für eure Favoriten abzustimmen. Dies ist auch per SMS möglich! Die nominierten Teilnehmer und alle weiteren Informationen zum Wahlverfahren findet ihr unter folgendem Link >>Unterländer-Sportlerwahl.pdf. Es müssen immer 3 Sportler aus den 3 Kategorien gewählt werden, damit die Abstimmung zählt!

Allen Nominierten wünschen wir viel Erfolg!

Exklusives Interview bei der Heilbronner Stimme

Das Jahr geht mit großen Schritten gegen Ende, da wirft die kommende Saison schon ihre Schatten voraus. Patrick Assenheimer gab Alexander Schnell von der Heilbronner Stimme ein Interview mit exklusiven Ausblicken auf die neue Saison. Eins steht dabei fest: das Jahr 2017 hält für Patrick viel Neues bereit, Spannung garantiert!

01 TZG H-WT 20161126 Prod-Nr 236834 Seite 21 25. 11. 2016