Hankook 24H Dubai: Ein Rückblick

Patrick Assenheimer und Fahrzeug #2 des Black Falcon-Teams zeigten beim Hankook 24H-Rennen in Dubai eine starke Performance, wurden am Ende jedoch nicht belohnt: Teamkollege Khaled al Qubaisi hatte im letzten Drittel des Rennens eine Berührung mit einem anderen Fahrzeug. Der Schaden konnte nicht mehr behoben werden. Ein jähes Aus für das ambitionierte Team.

Dabei standen zu Beginn alle Zeichen vor dem harten 24-Stunden-Rennen von Dubai auf Erfolg. Patrick Assenheimer und das Team Black Falcon reisten bereits eine Woche vor Rennstart in die Metropole am persischen Golf. Es galt sich zu akklimatisieren und akribisch auf das fordernde Event vorzubereiten. Schließlich verlangt das Langstreckenrennen Material und Fahrer alles ab, verzeiht keine Fehler.

 

Patrick Assenheimer: „Um an der Spitze mitzufahren, muss einfach alles passen. Ich muss als Fahrer physisch und mental topfit sein, die Abstimmung des Autos muss perfekt sitzen und das Team wie ein Uhrwerk funktionieren. Um alle Fehlerquellen auszuschließen, sind wir bereits zu den privaten Testfahrten angereist.“

 

Die Mühe zahlte sich aus. Bereits bei den ersten Tests zeigte sich das Potential des Mercedes-AMG GT3-Boliden. Patrick Assenheimer hatte sich in Kurzer Zeit an das Fahrzeug gewöhnt und eine gute Abstimmung gefunden, schnelle Rundenzeiten ließen nicht lange auf sich warten. Weitere Tests und Optimierungen führten am Donnerstag schließlich auch zur Pole Position für Wagen #2 von Black Falcon. Assenheimers Teamkollege Jeroen Bleekemolen legte beim Qualifying eine Zeit vor, die kein Konkurrent mehr unterbieten konnte.

Am Freitag um 14 Uhr Ortszeit war es dann soweit: Nach einer Einführungsrunde bog das Safety-Car in die Boxengasse ab und ab sofort hieß es für das Starterfeld Rennstart und Vollgas! Jeroen Bleekemolen konnte Startplatz 1 souverän vor den Verfolgern verteidigen und legte im Anschluss eine beeindruckende Pace hin. Fahrzeug #2 von Black Falcon lieferte sich fortan einen harten Kampf mit zwei Porsche-Teams und rangierte aufgrund von Fahrerwechseln, Boxenstopps und verschiedener Rennstrategien auf Platz 2 oder 3. Patrick Assenheimer fuhr seine Stints absolut bravourös und fehlerfrei, konnte die Platzierung seines Teams stets problemlos verteidigen.

In den frühen Morgenstunden des Samstag kam dann der herbe Dämpfer: Black Falcon-Teamkollege Khaled al Qubaisi hatte eine Berührung mit einem anderen Fahrzeug. Der entstandene Schaden an der vorderen Radaufhängung konnte trotz größter Bemühungen nicht mehr behoben werden. Dies bedeutete das vorzeitige Aus für Fahrzeug 2 des Black Falcon-Teams. Unterm Strich bleiben trotz des Ausfalls viele positive Eindrücke: Patrick Assenheimer hat sich fahrerisch definitiv weiterentwickelt und bewiesen, dass er um Siege fahren kann.

 

Patrick Assenheimer: „Unsere Leistung hat absolut gepasst. Das Auto hat sich gut angefühlt, ich konnte problemlos am Limit fahren. Danke dafür nochmals an das ganze Team und meine Kollegen! Ein Platz auf dem Podium war absolut realistisch. Leider wurden wir für unsere harte Arbeit nicht belohnt. Trotzdem bin ich nach dieser Erfahrung sehr zuversichtlich für die anstehende Saison.“

 

Patrick Assenheimer und das Team Black Falcon wurden in Dubai von Christopher Otto (www.mercedes-fans.de) begleitet. Vielen Dank für die tollen Fotos und Einblicke. Weitere Medien und einen ausführlichen Bericht findet Ihr unter: http://www.mercedes-fans.de/magazin/motorsport/mercedes-rennfahrer-patrick-assenheimer-bei-den-24h-von-dubai-patrick-assenheimer-starke-performance-aber-leider-kein-rennglueck.11312


Fotos & Video: Christopher Otto | www.mercedes-fans.de

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