Durchwachsenes Wochenende im ADAC GT Masters

Der Wahnsinn geht weiter – Kein Glück für Assenheimer und Marciello trotz guter Rennpace

Das Glück war am vergangenen Wochenende nicht auf der Seite von Patrick Assenheimer und seinem diesmaligen Teamkollegen Raffaele Marciello. Die beiden Piloten zeigten im AutoArenA Mercedes-AMG GT3 eine gute Rennpace, am Ende stand man beim vierten Rennwochenende im ADAC GT Masters leider dennoch mit leeren Hände da.

Am Samstag konnte Patrick Assenheimer durch einen guten Start zu Beginn gleich 3 Plätze gutmachen und sich in dem starken Fahrerfeld behaupten. Nach dem Boxenstopp übernahm Raffaele Marciello mit einer vielversprechenden Perspektive auf eine Top-Ten-Platzierung. Die Hoffnung wurde jedoch durch einen Reifenschaden beim Überholversuch auf Position 12 beendet, Marciello musste das Fahrzeug leider vorzeitig abstellen.

Am Sonntag fuhr Raffaele Marciello beim Qualifying hervorragende Zeiten, aber auch hier sollte sich die Leistung nicht auszahlen. Ein Styropor-Teil lag 3 Runden lang auf der Strecke und wurde erst während Marciellos schnellster Qualifikationsrunde unter roter Flagge entfernt, nur eine Sekunde bevor dieser über die Ziellinie fuhr. Die beste Zeit wurde gestrichen und die Rennleitung verhängte aufgrund eines Reglementverstoßes unter roter Flagge im Nachhinein noch eine Rückversetzung um 10 Plätze, sodass man von P32 ins Rennen gehen musste. Trotz des schlechten Startplatzes, arbeiteten sich Raffaele Marciello und Patrick Assenheimer bis auf Rang 21 nach vorne. Die Pace stimmte, Patrick konnte die Zeiten der Spitze mitgehen.

Patrick Asssenheimer: „Es ist schon ernüchternd, wie ein hoffnungsvolles Wochenende durch zweifelhafte Entscheidungen der Rennleitung zunichte gemacht werden kann.”

You may also like